Meinl Airports International gewinnt die Ausschreibung für die Privatisierung des Flughafens Parma

Mai 15, 2008

So.Ge.A.P., die Managementgesellschaft des Flughafens Giuseppe Verdi von Parma, einem strategischen Asset im wohlhabenden Norditalien, hatte Ende vergangenen Jahres die Suche nach einem privaten Partner begonnen. Im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung bewarben sich insgesamt sechs italienische und internationale Unternehmen. Drei der Bewerber kamen in die engere Auswahl: Babcock & Brown Infrastrutture Italiane S.r.l., Galaxy Management Services S.A. und Meinl Airports International Ltd., die heute den Zuschlag erhielt. So.Ge.A.P.-Präsident, Dr. Giovanni Sebastiani, wurde mit der Durchführung der Vereinbarung beauftragt, die u. a. eine Kapitalerhöhung zugunsten Meinl Airports International von 20,5 Mio € vorsieht, was einer Beteiligung von ca. 67% entspricht. Der Meinl-Plan umfasst weiterhin ein Darlehen in Höhe von 17 Mio. € sowie Fremdfinanzierungen von 62 Mio. €. Insgesamt sind Investitionen in Höhe von 290 Mio. über einen Zeitraum von 20 Jahren vorgesehen, von denen 180 Mio. € von der Gesellschaft selbst erbracht werden. In zwei aufeinanderfolgenden Phasen werden zunächst, 2008 bis 2012, die gesamte Flughafen-Struktur erneuert und sodann, 2013 bis 2018, breitgefächerte Business-, Hotel- und Einkaufseinrichtungen erstellt. Die Vereinbarung bezüglich der Corporate Governance sieht ein Mitwirkungsrecht der bisherigen Anteilseigner bei der weiteren Entwicklung der Gesellschaft vor. Sie bedarf noch der Zustimmung durch das italienische Transportministerium. So.Ge.A.P. wurde von KPMG Corporate Finance sowie der Kanzlei Labruna Mazziotti Segni beraten. Präsident Sebastiani unterstrich die Bedeutung der Vereinbarung mit Meinl Airports International als Beweis für das erhebliche Potential des Flughafens Parma und seines Einzugsgebietes (Business, Tourismus, Gastronomie, Messen, Kunstgeschichte, europäische Institutionen etc.). Erklärtes Ziel der Meinl-Investition ist es, aus dem Flughafen Parma eine veritable „Visitenkarte“ für die Stadt und seine Region und mithin einen Qualitätsflughafen zu machen, mit Point-to-Point-Verbindungen zu den wichtigsten Geschäfts- und Freizeitzielen in Europa.

(Quelle: Presseaussendung Meinl SUccess vom 14.5. 200 8)


Schenken macht Freude - und zahlt sich wieder aus !

Mai 14, 2008

Bekanntlich fällt ja mit 1.8. 2008 die Schenkungssteuer, allerdings, damit Umgehungen der Einkommensteuerpflicht vermieden und Schenkungen nachvollzogen werden können, müssen diese dem Fiskus gemeldet werden. Wie dieselbige Meldung auszusehen hat wird per Verordnung geregelt werden. Unter Angehörigen greift diese Vorschrift erst ab einem Schenkungswert von EUR 75.000, mehrere binnen eines Jahres werden addiert. Zwischen Nichtanghörigen liegt die Grenze allerdings schon bei EUR 15.000.- , ab dieser besteht Meldepflicht und es werden sämtliche Schenkungen innerhalb von 5 Jahren addiert. Wer sich nicht an diese Vorschrift hält, kann mit einer Verwaltungsstrafe mit bis zu 10% des Schenkwertes bestraft werden.


Investments in Schwellenländern - sind Emerging Markets noch interessant ?

Mai 8, 2008

Seit 1999 konnte man beim Investment in den Emerging Markets ganz gut Geld verdienen: Und zwar sowohl im Aktien wie auch im Anleihenbereich . Unter den Schwelllenländern versteht man ja jene Gruppe von Staaten, die aufgrund ihrer wirtschaftlichen Leistungskraft nicht mehr zu den Entwicklungsländern gezählt werden, aber auch noch nicht zu den Industrieländern gerechnet werden können. Von 1999 bis 2007 konnte man im Aktienbereich ca. 180 % verdienen, im Bondsbereich respektable 110%

Nach diesen fetten Jahren stellt sich allerdings die Frage nach weiterer Investmentphantasie und diese ist durchaus gegeben.

Schwellenländeranleihen bieten nach wie vor  sehr attraktive Renditen von knapp 7% und ein Ertragspotential, welches über dem traditioneller Rentenmärkte liegt. Bei Schwächen in den Rentenmärkten kommt es häufig zur Abkoppelung der Schwellenläneranleihen.

Das teilweise sehr starke WIrtschaftswachstum der Schwellenländer sorgt für eine nachhaltig bessere Finanzsituation, viele dieser Länder verfügen bereits über  respektable Fremdwährungsreserven, die die Summe der Auslandskredite übersteigen. DIese gesunde Finanzsituation  hat eine isolierende Wirkung  von Krisen wie der Sub-Prime Krise:

Die Indizes bilden inzwischen breit gestreut ab, der EMBI Global (Emerging Markets Bond Index) enthält 38 Länder von 4 Kontinenten(Afrika, Asien, Lateinamerika und Europa),  die Streuung verbessert sich im glaichen Ausmaße, in dem neue Länder hinzukommen.

Sollten die Globalisierung und der Konvergenzprozess nicht zu einem aprupten Ende kommen, so können Schwellenländer-Anleihen mittelfristig höhere Erträge abwerfen.

Schwellenländeranleihen bieten  also ein starkes Ertragspotential bei rückläufiger Volatilität und niedriger Korrelation mit Aktien und traditionellen Anleihen.


Anmeldung zum Bloggen

Mai 6, 2008

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